Im Rah­men mein­er Dok­torar­beit (Fachrich­tung Architek­tur­the­o­rie) reiste ich Ende Juli für zehn
Wochen nach Japan. Nach Aufen­thal­ten in Chi­na (2005/2006), Indi­en (2013&2015) und Thai­land
(2008) war es für mich eine weit­ere span­nende Ent­deck­ung in Asien.
Nun ste­ht mein Japan­bild auf etwas real­is­tis­cheren Beinen. Einige Vorurteile haben sich bestätigt,
andere wur­den aus dem Weg geräumt. Was mir vor mein­er Reise nicht klar war, obwohl ich sehr
viel über das Land gele­sen hat­te:
Japan ist land­schaftlich der absolute Ham­mer. Japan beste­ht aus vier Hauptin­seln. Hon­shu, das den
meis­ten Men­schen bekan­nt ist, weil dort Tokyo, Kyoto und Osa­ka liegen ist zwar die größte, aber
mein­er Mei­n­ung nach nicht die attrak­tivste der Inseln. Mein absoluter Favorit ist bish­er Shikoku.
Das Wech­sel­spiel von Meer und unberührten Bergen hat eine beson­dere Wirkung, die schwierig ist
zu beschreiben. By the way: Das Foto vom Shin­to-Tor ist im WEEK in Kamiya­ma aufgenom­men.
Was für ein toller Ort! Im WEEK gibt es auss­chließlich Bio-Essen und die Gebäude sind
ökol­o­gisch. Heisst nicht, dass nur die Gebäude­tech­nik entsprechend konzip­iert ist, son­dern das die
Bar­riere von Innen und Außen qua­si aufge­hoben wird. Ich lag dort in meinem Bett, hat­te direk­ten
Blick auf den Fluß, der durch Kamiya­ma fließt und kon­nte ihn rauschen hören. Das ist für mich das
Beson­dere an der japanis­chen Architek­tur: sie ste­ht der Natur nicht gegenüber, son­dern wird zu
einem Teil von ihr. Und damit auch der Men­sch.

Genug der Schwärmerei. Ich bin wieder in Berlin und unter­richte in der yogaliebe wieder meinen
Lieblingsyo­gastil- den Anusara Yoga. Ihr seid her­zlich willkom­men, immer Dien­stag von 19.45 bis
21.15 Uhr.

Nina Raem Anusara Yoga yogaliebe Berlin

 

Share this…
Share on Facebook
Face­book