Bis zur Eröff­nungs­feier am 26.08. war es ein langer und erfahrungsre­ich­er Weg. Die Idee, in dieser Gewer­beein­heit ein Yoga-Stu­dio wach­sen zu lassen, ent­stand völ­lig spon­tan im August 2016. Die ganauen Hin­ter­gründe kön­nt ihr hier noch mal nach­le­sen. Mit diesem Blog­post möchte ich Euch einen Ein­blick geben, wie die Pla­nungsphase und der Aus­bau des Stu­dios in den let­zten Monat­en ablief.

August 2016 — Erstbesichtigung

Als ich die Ein­heit im August 2016 zum ersten Mal betrat, fand ich mich in 140 qm Ries­en­chaos wieder. Es war ein einziger Raum im Rohbauzu­s­tand, der vom Bauträger als Lager­raum genutzt wurde. Der Rest des Haus­es war in den let­zten Zügen der Fer­tig­stel­lung.

 

September 2016 bis April 2017 — Planungsphase

Nach­dem ich meine größten Wider­stände gegen diese spon­tane Idee über­wun­den hat­te, wurde mir klar, dass dieser Raum eine Chance war, einen Raum zu schaf­fen, in dem Begeg­nung und Wach­s­tum stat­tfind­en kön­nen. Mit dieser Per­spek­tive auf die yogaliebe, begann im Sep­tem­ber 1016 eine wilde Pla­nungsphase, die sich 8 Monate zog. Ich hat­te die Frei­heit, 140 qm nach meinen eige­nen Vorstel­lun­gen zu pla­nen und daraus ergaben sich tausend ver­schiedene Wahlmöglichkeit­en. Ich wollte einen Raum, der Wärme und Klarheit ausstrahlt und zum dort Sein, mit allem, was ist, ein­lädt. Am Ende entsch­ied ich mich für einen großen und einen kleinen Yog­a­raum und einen großzügi­gen Bere­ich zum Ankom­men und Aufhal­ten mit dem wun­der­vollen Ron­dell, das die Säule in diesem Bere­ich umgibt. Daran schließt sich die kleine Teeküche an.  Die Tren­nwand vom großen Yog­a­raum ver­läuft mit­tig auf die mit­tlere Säule zu und ist umgeben von zwei schmalen Glase­le­menten, um eine Verbindung der drei Säulen herzustellen. Auch den Zim­merdeck­en in den bei­den Yog­a­räu­men ist eine Extra­por­tion Aufmerk­samkeit zugekom­men: Dia­mant­deck­en zur akustis­chen Abdich­tung zu den anderen Wohnein­heit­en und eine Akustikdecke mit inte­gri­erten Laut­sprech­ern für einen opti­malen Klang im Raum sind das Ergeb­nis. So sah die Grun­dris­sze­ich­nung am Ende dieser end­los erscheinen­den Pla­nungsphase aus und hey, ich habe gel­ernt fast alle Pfeile und Zeichen zu deuten ;-).

Mai bis August 2017 — Ausbauphase

Erst im Mai ging es mit dem Innenaus­bau los. Zunächst wur­den die Trock­en­bauele­mente instal­liert, dann die Fuß­bo­den­heizung ver­legt und zum Schluss der Estrich gegossen. Gle­ichzeit­ig bagann für mich das Suchen und vor allem Find­en von gestal­ter­ischen Ele­menten und Deko… Fra­gen kamen auf, wie: Welche Lam­p­en? Und warum? Sind bunte Kissen zu bunt und eine Holz­plat­te auf dem Ron­dell zu viel Holz? Ist Farbe an den Wän­den Pflicht oder kann ich das irgend­wann entschei­den? … Dann woll­ten Mat­ten, Deck­en, Kissen, Gurte, Tassen, Teekan­nen und alles, was wir brauchen, um uns in der yogaliebe wohl zu fühlen, aus­ge­sucht und angeschleppt wer­den.

 

Im Juni wurde mit dem Deck­e­naus­bau begonnen.

 

Mitte August waren auch die Boden- sowie die Schreinerar­beit­en abgeschlossen.

 

In der Eröff­nungswoche wur­den dann noch die Lam­p­en und die Türen einge­baut, die Vorhänge wur­den ange­bracht.

 

Zwei Tage vor der Eröff­nung war das Stu­dio dann fer­tiggestellt.

 

Ich hätte nicht damit gerech­net, dass nahezu ein ganzes Jahr von der ersten Idee bis zur Eröff­nung verge­hen würde. Aber jed­er Gedanke war’s wert und so freue ich mich jedes mal, wenn ich die Türe zu diesem für mich so zauber­haften Raum öffne.

An dieser Stelle Mal ein riesen Dankeschön an alle, die daran mit­gewirkt haben, ange­fan­gen bei den Architek­ten über Fre­unde, die sich meine Ideen ange­hört haben bis hin zu den Handw­erk­ern, die das Entste­hen möglich gemacht haben und an manchen Tagen zu zehnt auf der Baustelle waren — für mich ein logis­tis­ches Wun­der­w­erk, dass mir in manch­er Nacht den Schlaf ger­aubt hat.

Und jet­zt freue ich mich auf jede einzelne Begeg­nung mit Euch in der yogaliebe!

Alles yogaliebe 🙂
Lil­lian

 
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