GATKA

 

Shakti Yoga Gatka ist eine indische Kampfkunst, die auf dem Grundprinzip basiert Verstand, Körper und Geist zu harmonisieren. Grundlage für Gatka war die indische Kampfkunst Shastar Vidyia (Shastar = Waffe, Vidyia = Essenz/Kunst), deren Ursprünge wie beim Yoga und Ayurvedia über 7000 Jahre zurückreichen. Trainiert werden beim Gatka Gleichgewicht, Rhythmus, Atmung und Meditation. Also eigentlich ganz ähnlich wie auch beim Yoga. Weiterlesen

GATKA LEHRER

GATKA KURSZEITEN

 

Mi, 20:00 – 21:30 Uhr, Sant Subagh

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Rechtshänder werden hier zum Beispiel links geschult und umgekehrt – somit entsteht ein Ausgleich der Gehirnhälften. Wer Gatka regelmäßig übt, erhält einen ausdauernden und beweglichen Körper und einen Geist, der auf das Hier und Jetzt fokussiert ist.

Ungleich wie bei anderen asiatischen Kampfkünsten gibt es beim Gatka keinen eigentlichen Gründer. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Meistern, unter denen der früheste Krishna Maharaja war. Es wird angenommen, dass er die 16 Prinzipien des Vidyaa entwickelte. Das Epos des Mahabharat, das von einem Konflikt in vedischer Zeit (ca. 600 v.Chr.) erzählt, ist angefüllt mit Hinweisen auf Krishna Maharaja und seinen Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld. Im Mahabharat wird zum ersten Mal Shastar Vidyaa erwähnt. Andere Meister der indischen Kampfkünste waren Ram Chander und die Rajput-Könige, die eine Jahrhunderte andauernde Kultur um ihr Wissen um das Shastar Vidyaa entwickelten.

Heutzutage ist Shastar Vidyaa zwar alles andere als vergessen, allerdings gibt es nur noch wenige Lehrer, von denen auch viele schon zu alt zum Lehren sind. Zudem sind nur wenige Schüler bereit, die Mühen des Erlernens des Shastar Vidyaa auf sich zu nehmen. Überreste dieser Kampfkunst sind in Nord-Indien als Gatka und im Süden als Kalaripayatt bekannt. Dies sind jedoch nur vereinfachte zeremonielle Versionen des Shastar Vidyaa, die bei religiösen und Sportveranstaltungen vorgeführt werden.

Zusammengesetzt ist Gatka aus wenigen einfachen, kreisenden Grundbewegungen, die frei und fließend ausgeführt und beliebig miteinander kombiniert werden können, so dass man Gatka regelrecht tanzen kann. Ziel ist, diese Grundbewegungen zu natürlichen Bewegungen des Körpers zu machen und zu Reflexen. Aufgrund der wenigen Bewegungen kann Gatka schnell erlernt werden.

Geübt wird Gatka mit einem 1 Meter langen Stock (Soti, Gatka Soti, Sothi). Der Lang-Stock ist gewöhnlich aus Bambus oder Rattan und hat einen Handschutz. Für den Kampf wird der Bamubus-Stock ersetzt durch einen Stock aus Eichenholz ohne Handschutz.

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