Was ist Yoga für dich?
Mein Weg begann mit einem unerwarteten, intensiven spirituellen Erwachen. Es geschah nicht, wie man vielleicht meinen könnte, meditierend in einer Höhle im Himalaya oder als Folge eines entsagungsreichen Daseins. Nein, zu jener Zeit lebte ich in NYC. Das Stadtleben war sehr geschäftig und ich versuchte, mich irgendwie erfolgreich durch’s Leben zu navigieren und doch fest mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen. Ich hielt nach einer Methode Ausschau, welche mich erdet – effizient und praktisch- die mir aber zur gleichen Zeit erlaubte, meine Spiritualität zu entfalten. Ich wusste, dass ich dazu in der Lage sein wollte, mein Dasein als spirituelles Wesen zu führen, und gleichzeitig dem weltlichen Leben, meinen Beziehungen, meinen Freunden, meiner Familie und meiner Karriere, seine entsprechende Bedeutung beizumessen. Diese Qualitäten fand ich in der Praxis des Kundalini-Yoga. Als ich das erste Mal eine Kundalini-Yoga-Klasse betrat, wusste ich, dass ich zu Hause bin.

Yoga ist mein Leben, in jedem Augenblick – es ist die Vereinigung der unendlichen Wirklichkeit mit der endlichen, alltäglichen Existenz. Es ist die treibende Kraft meiner Seele, Vollendung zu erreichen und diese Erfahrung mit anderen Menschen durch Bewusstwerdung, Mitgefühl, Heilung und Liebe zu teilen.

Was macht deine Klassen aus?
Der Fokus meiner Klassen ist die Erfahrung der Meditation. Sie ist das eigentliche Ziel des Yoga. Der „meditative Geist“ ist ein natürlicher Zustand des menschlichen Bewusstseins- er „wohnt“uns inne – wir alle wurden damit geboren, aber wir vergessen ihn und sind oft abgelenkt. Durch Praktizieren gewinnen wir unsere Kapazität zu meditieren, in Stille zu sein, zurück, und können so lernen, diese Erfahrung in unser tägliches Leben zu integrieren. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind großartig und zahlreich – das Wichtigste aber ist, dass uns Meditation einen Zugang zu unserer eigenen Seele gibt. In meinem Unterricht lehre ich oft Kriyas und Pranayamas, die physisch durchaus herausfordernd sein können. Wir arbeiten häufig an bestimmten körperlichen Funktionen: dem Immunsystem, der Verdauung oder z.B. daran, die Folgen von Stress zu bekämpfen. Schlussendlich sind dies alles Wege, die uns physisch, mental und energetisch auf den Zustand einer tiefen Meditation vorbereiten.

Was ist deine Motivation Yoga zu unterrichten?
Kundalini Yoga erschuf in meinem eigenen Leben eine derartige Transformation, dass ich wusste, dass ich dies mit anderen teilen musste. Das Schicksal hat mich mit dem Glück gesegnet, Wissen und Erfahrung von hervorragenden Lehrern zu erhalten und durch sie, in einer Aura von Güte und Anmut, zu wachsen. Das konnte ich nicht einfach für mich allein behalten! Die Stärke und die Schönheit dieser Methode liegen in ihrer Abstammung – der „Goldenen Kette“ der Meister und Praktizierenden, wo der Schüler zu einem Lehrer wird und das erlernte Wissen wiederum überliefert.

Es gibt nichts, was ich mehr liebe, als meine Erfahrung dieser großartigen Technik weiterzugeben und den „meditativen Raum“ für andere zu halten, damit sie den Zauber des Kundalini-Yogas entdecken können.

Ausbildung:

  • Kundalini Yoga Ausbildung (Stufe 1)
  • Mitgleid der „Aquarian Academy“
  • Sat Nam Rasayan-Heilerin, Level 2
  • Heilpraktikerin für Chinesische Medizin