Was ist Körperarbeit für dich?

Körperarbeit beschränkt sich für mich nicht auf rein körperliche Prozesse. Es sind immer sowohl körperliche, als auch seelische Prozesse der Selbsterkenntnis.
Unser Bewegungsapparat gibt uns ständig Zeichen. Wir können versuchen diese zu sehen, sie ernst zu nehmen, aufzuhorchen und sogar Dankbarkeit zu spüren. Mein Körper teilt mir etwas mit und kann mich zu inneren Ressourcen führen.

Was macht deine Klassen aus?

Ich konnte auf meinem therapeutischen Weg die Erfahrung machen, dass es keine Wahrheiten gibt, die auch nur auf zwei Patienten gleichermaßen zutreffen. In der Osteopathie fand ich die Freiheit, in jedem Patienten einen individuellen Prozess anzuregen.
In den letzten Jahren meiner therapeutischen Arbeit begleitete ich ebenso Patienten mit plötzlich einsetzenden Schmerzen, wie auch Patienten, deren Symptome über viele Jahre lang ungelöst waren.
Über meine eigene Meditations- und Yoga Praxis erkannte ich wie sich Blockaden durch aufmerksames hin spüren lösen konnten. Diese Erfahrung inspirierte mich dazu Patienten aktiver in den therapeutischen Prozess mit einzubeziehen. Dies mündete in der Idee einen Raum für Körperwahrnehmung, abseits der Einzeltherapie zu schaffen.

Was ist deine Motivation zu unterrichten?

Ich möchten körperliche Prozesse anregen und begleiten. Mit viel Einfühlungsvermögen nutze ich subtile Berührungen, um bestimmte Strukturen anzusprechen.

Unser Körper dient uns den ganzen Tag und kommt dabei oft zu kurz, ich möchte diese Bedürfnisse integrieren um sie wieder zu einer Einheit zu verschmelzen. Aufhorchen, was uns der Körper sagen möchte. Uns trauen dort hinzusehen und ohne Urteil in Beziehung treten.

Ausbildung:

  • 2017: Abschluss der Heilpraktiker-Ausbildung
  • Osteopathie, 5 Jahre Vollzeitausbildung, European College of Osteopathy (Ecom) in Hamburg/Osteopathie Schule Deutschland (OSD) in Berlin

Mehr über Sophia und ihre Arbeit als Osteopathin kannst Du hier erfahren: osteopathie-baalmann.de